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Amtsleiter Stefan Keller besucht die BSB

Handygaragen stärken soziales Miteinander

Amtsleiter Stefan Keller im Gespräch mit der Schulleitung der BSB

Wie ist das Schuljahr 2026/2027 angelaufen, welche Projekte gibt es und wo besteht Handlungsbedarf? Darüber tauschte sich Stefan Keller, Amtsleiter Schulen und Kultur beim Landratsamt Karlsruhe, bei einem Vor-Ort-Termin mit den Beruflichen Schulen Bretten (BSB) aus. Empfangen wurde er von den Abteilungsleitern Sven Hölig und Gerd Heilig sowie dem stellvertretenden Schulleiter Klaus-Martin Foos.

Foos stellte die Größe der Schule heraus: 1.600 Schülerinnen und Schüler, davon 1.100 in Vollzeit und 500 in Teilzeit, würden derzeit unterrichtet. Hinzu kämen 140 Lehrkräfte.

Keller betonte die Bedeutung des Standorts: Der Landkreis habe acht berufliche Schulen in seiner Trägerschaft, Bretten sei die größte. „Die ganze Bandbreite an Bildungsgängen wird abgebildet“, erklärte er. Der Standort sei gleichermaßen komplex und interessant. Pauschale Kürzungen gebe es seitens des Landkreises nicht. Auch ohne Landesförderung sei die digitale Vollausstattung gehalten und erweitert worden. Ziel sei es, das hohe Niveau zu bewahren.

Sven Hölig berichtete von positiven Erfahrungen mit den Handygaragen, die das Smartphone-Verbot unterstützen. Konzentration und Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler hätten sich verbessert, auch das soziale Miteinander werde gestärkt. Projekte sollten zudem den respektvollen Umgang mit Klassenräumen und sanitären Anlagen fördern und die Eigenverantwortung der Jugendlichen stärken.

Als Wunsch an den Schulträger nannte Hölig die Renovierung und Sanierung der Toilettenanlagen. Keller lobte die kostengünstige und funktionale Anschaffung der Handygaragen. Weitere Impulse gebe es durch den Einsatz von 3-D-Druck im Unterricht und den neu eingeführten „K.I.-Freitag“. Eine FSJ-Stelle an der Schule habe mangels geeigneter Bewerbungen nicht besetzt werden können.

Gerd Heilig berichtete, das zweijährige Berufskolleg für Ernährung und Haushaltsmanagement sei erfolgreich angelaufen. Mit Vorfreude blicken alle Beteiligten auf das Jahr 2027: Dann feiern die Beruflichen Schulen Bretten ihr 200-jähriges Bestehen. Bis dahin bleiben die Weiterentwicklung des Unterrichts, die digitale Ausstattung und die Verbesserung der schulischen Infrastruktur wichtige gemeinsame Aufgaben von Schule und Schulträger.

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