Abiturfeier an den BSB
„Lasst nicht die Algorithmen euer Selbstbild bestimmen!“
81 Abiturientinnen und Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums haben in diesem Jahr das Abitur an den BSB bestanden. Schulleiterin Nicole Roeder-Schön appellierte in ihrer Ansprache in der Brettener Stadtparkhalle an die Jugendlichen, Verantwortung für das eigene Tun, das soziale Miteinander und die Natur zu übernehmen. „Wir entlassen euch in eine Welt voller Ungewissheit und Herausforderungen“, stellte Roeder-Schön fest. Auf die Fragen, welcher Job in Zeiten von K.I. noch sicher sei, wie sich die Lebensarbeitszeit entwickeln würde und wie es mit dem Klima und Frieden in Europa bestellt sei, gebe es keine einfachen Antworten. Gerade deshalb sei es wichtig, sich nicht noch zusätzlich hetzen und stressen zu lassen. „Gönnt euch achtsame Ruhepausen. Denn sie schaffen nicht nur Erholung, sondern eine Klarheit, die euren Verstand neu schärft und euch dadurch weiterbringt.“
Abteilungsleiterin Andrea Neumann gratulierte zu einem Gesamtschnitt von 2,3. Bezug nehmend zum Abi-Motto „The Winner Takes it All“ gratulierte sie im Namen der gesamten Schulgemeinschaft: „Heute habt ihr alle etwas gewonnen: Ihr habt Erfahrungen und Erinnerungen gesammelt und vor allem die Möglichkeit erhalten, euren eigenen Weg zu gehen. Das ist ein Gewinn, den euch niemand nehmen kann.“ Neumann forderte die Jugendlichen dazu auf, nicht zuzulassen, dass „Algorithmen darüber bestimmen, wie ihr über euch selbst denkt.“ Wichtiger als ein von Social-Media propagierter perfekter Lebenslauf sei das Wissen, eigene Wege ausprobiert zu haben.
Im Rahmen der Abiturfeier wurden zahlreiche Schülerinnen und Schüler für ihre herausragenden Leistungen und ihr besonderes Engagement ausgezeichnet. Den Scheffelpreis im Fach Deutsch erhielt Celine Blanc. Der DMV-Abiturpreis für Mathematik wurde an Tudor Antilica verliehen. Mit dem Physik-Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft wurden Lea Pölt (Buchpreis), Mathias Klump und Ben Zubke geehrt. Den Ferry-Porsche-Preis durfte Lea Pölt entgegennehmen. Die Gesellschaft Deutscher Chemiker zeichnete Tudor Antilica und Esther Lange jeweils mit einem Buchpreis aus. Darüber hinaus wurden Sana Kamhieh, Henrik Ebert, Laurin Gomez und Ivana Serafimovska für ihre Leistungen geehrt. Der Schuldekanats-Preis für Evangelische Religionslehre ging an Samuel Bauer. David Hiegler wurde mit dem Preis der Landeszentrale für politische Bildung ausgezeichnet, während Max Emrich den E.G.O.-Förderpreis erhielt.
Buchpreise der Firma Blanc & Fischer für einen Notendurchschnitt von 1,9 und besser wurden an Laurin Gomez (1,0), Lea Pölt (1,0), Tudor Antilica (1,2), Max Emrich (1,2), David Hiegler (1,3), Ivana Serafimovska (1,3), Mathias Klump (1,4), Sana Kamhieh (1,5), Noah Glöckler (1,5), Collin Bierhalter (1,5), Constantin Schneidereit (1,5), Samuel Bauer (1,6), Henrik Ebert (1,6), Esther Lange (1,6), Vidya Krishnani (1,8), Ben Zubke (1,8), Aleksander Kraft (1,8), Mara Notz (1,9), Yann Funtsch (1,9) und Sarah Eberhardinger (1,9) verliehen.
Mit dem Seeburgerpreis wurden Mathias Klump und Ben Zubke geehrt. Der Sparkassenpreis wurde Laurin Gomez verliehen. Die Rotary-Preise erhielten David Hiegler (Wirtschaftslehre und Gestaltungs- und Medientechnik), Tudor Antilica (Englisch, Französisch und Gestaltungs- und Medientechnik ), Lukas Wittmeier (Evangelische Religionslehre), Sarah Eberhardinger (TUM) sowie Max Emrich (Wirtschaftslehre mit Projektmanagement und Englisch). Den VfS-Abiturpreis im Fach Wirtschaftslehre erhielt Constantin Schneidereit. Mit dem Abiturpreis der Gesellschaft für Informatik wurden Collin Bierhalter (Buchpreis), Lea Pölt, Yann Funtsch, Laurin Gomez und Noah Glöckler ausgezeichnet. Der Schülerpreis des Deutschen Spanischlehrkräfteverbands ging an Lea Pölt und Jamina Kuloglija. Die Heidehof-Stiftung ehrte Sana Kamhieh für ihre Leistungen im Bereich Profilfach Gesundheit und Biologie . Die Vector-Stiftung zeichnete Samuel Bauer im Profilfach GMT, Max Emrich im Profilfach TUM und Laurin Gomez im Profilfach Informationstechnik aus. Abschließend wurde Laurin Gomez für den Melanchthon-Schülerpreis nominiert.
