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Melanchthon-Schülerpreis mit 750 Euro für Kathrin Lauinger (2BKFR)

Lernen als beständiger Prozess und Einsatz für die Ökumene

 

MelanchthonZwei

Der mit 750 Euro dotierte Melanchthon-Schülerpreis geht in diesem Jahr an Kathrin Lauinger. Die Absolventin des zweijährigen Berufskollegs Fremdsprachen (2BKFR) konnte sich vor einer prominent besetzten Jury gegen drei weitere Kandidaten durchsetzen. Der Preis wird jährlich an einen Absolventen der Abschlussklassen von Brettener Schulen ab der Klassenstufe 10 verliehen.

Neben einem hervorragendem Schulabschluss (mindestens 1,5 im Durchschnitt) sind Gemeinsinn, Toleranz, eine hohe Allgemeinbildung sowie fundierte Kenntnisse über Philipp Melanchthon und seine Zeit Voraussetzung.

„Eigentlich haben alle vier Kandidaten den Preis verdient und wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, gestand die Juryvorsitzende und Regierungspräsidentin Sylvia Felder. Gemeinsam mit Dekanin Ulrike Trautz und Dr. Karl Strobel vom Lions Club Bretten-Stromberg hatte sie vorab intensive Auswahlgespräche mit den Kandidaten geführt.

Kathrin Lauinger konnte vor allem mit ihrem ehrenamtlichen Engagement und ihrer Lebenseinstellung überzeugen. So tritt sie für eine lebendige, überörtliche Ökumene ein und sieht das Lernen als beständigen Prozess. „Sie haben nach der Realschule das Berufskolleg gemeistert und möchten nun noch die Abiturprüfung ablegen“, lobte Sylvia Felder in ihrer Laudatio. Am meisten jedoch habe die Jury die Ansicht überzeugt, Lauinger sehe sich in ihrem Ehrenamt ähnlich wie Melanchthon als Mittlerin zwischen Kirche und Jugend. Und dass sie sich als evangelische Christin bei der katholischen Jugend engagiere, sei gelebte Ökumene ganz im Geiste Melanchthons. 

Zu den ersten Gratulanten gehörten Schulleiterin Nicole Roeder und Abteilungsleiter Gerd Heilig. Vom Oberbürgermeister der Stadt Bretten Martin Wolff, dem Vorsitzenden des Melanchthonvereins Pfarrer Dietrich Becker Hinrichs, dem Stiftungsvorstandsmitglied Joachim Kößler sowie zahlreichen Vertretern aus Bildung und Kommunalpolitik gab es prasselnden  Beifall und herzliche Glückwünsche.